Geschichte der Sächsischen Schweiz
Als Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges benannt, der sich flussaufwärts der Elbe, in der Nähe von Dresden, befindet. Links und Rechts wird dieses Gebiet von Gebirgslandschaften begrenzt, und zwar im Osten von dem Lausitzer Bergland und in Westen vom Erzgebirge. Die Geschichte dieser Region ist sehr alt, denn es wurden Funde aus der Steinzeit gefunden, die aus den Jahren 12.000 und 8000 v.Chr. datieren. Weil die Klimabedingungen optimal waren und die fruchtbaren Lössböden viele Regionen der heutigen Sächsischen Schweiz bedeckten, haben sich hier Ackerbauer, Viehzüchter und Jäger angesiedelt. Nach dem Abzug der germanischen Stämme aus dem Elbtal wurde fast die ganze Landschaft im Jahre 600 n.Chr. von slawischen Völkern besiedelt. Im 11. und 12. Jahrhundert wurden viele Burganlagen auf den Felsen der Sächsischen Schweiz gebaut, die für den Schutz der Handelswege verantwortlich waren. Erst im 15. Jahrhundert befand sich dieses Gebiet wieder unter der Herrschaft Sachsens. Seit dem 16. Jahrhundert haben sich die Grenzen des heutigen Landkreises nicht mehr verändert. Erst spät im 19. Jahrhundert tauchten berühmte Künstler der Romantik auf, die sich von der wunderschönen Landschaft und den interessanten Felsen inspirieren ließen.