Stadt Pirna in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist ein Teil des Elbsandsteingebirges im deutschen Bundesland Sachsen. Unter den wichtigsten Städten der Region befindet sich die Kreisstadt Pirna. Pirna liegt nördlich in dem Gebiet der Sächsischen Schweiz, und ist auch als “Tor zur Sächsischen Schweiz” bekannt. In Pirna konnte man schon ca. 10.000 v. Chr. von einer menschlichen Besiedlung der germanischen Stämme sprechen. Im 19. Jahrhundert wurde Pirna, durch den Maschinenbau, der Glas-und Zellstoffproduktion zu einer Industriestadt. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begann man in Pirna mit der Entnazifizierung und schon ein Jahr später entschloss man sich alle Betriebe in Volkseigentum umzuwandeln. Zu DDR-Zeit gehörte dann Pirna zu dem Bezirk Dresden und man fing an moderne Plattenbauten zu errichten. Nach 1989 wurde dann die Innenstadt von Pirna neu restauriert und renoviert. Heute erstrahlt sie in einem gemütlichen Flair. Heutzutage sind in Pirna interessante Museen, so wie schöne, einzigartige Bauwerke zu sehen. So ist auch die Innenstadt mit ihrem Marktplatz und einem schönen Brunnen besonders empfehlenswert. Gesprochen wird in Pirna eine besondere Form des sächsischen Dialektes, welchen man das “Südmeißnische” nennt. Unter den bekannten Persönlichkeiten der Stadt Pirna ist der Ablasshändler Johann Tetzel, der auch als Gegenspieler von Luther überall bekannt ist, zu finden.

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