Natur- und Kulturraum im Elbsandsteingebirge

6. Januar 2009

Die Sächsische Schweiz liegt mitten im Elbsandsteingebirge. Sehenswert ist hier vor allem die Felsenburg Neurathen, die sich nahe der Bastei Neurathen befindet. Diese Burganlage wurde als Freilichtmuseum rekonstruiert und die ausgehauenen Durchgänge, Zisternen und die Balkenauflager der einstigen Bauten sind noch erhalten.

Die Landschaft ist hier geprägt durch viele Sandsteinfelsen, die sich hervorragend zum Klettern eignen. Zu sportlichen Aktivitäten lädt auch das Bielatal ein, das mit 239 Gipfeln und über 3.400 Kletterwegen eines der vielfältigsten Klettergebiete der Sächsischen Schweiz darstellt.

Sehenswert ist auch die Burg Stolpeln, die zum Schloss umgebaut wurde und später als Festung genutzt wurde. Die Burg entspricht dem Typ einer Abschnittsburg und gliedert sich in eine Vor- und eine Hauptburg. Prominenteste Bewohnerin der Burg war Gräfin Cosel, die nach 1716 auf die Burg gebracht wurde und von da an dort lebte.

Der Frienstein, der auch als Vorderes Raubschloss bezeichnet wird, ist ein 130m hoher Fels in der Sächsischen Schweiz. Hier befand sich einst die große Burgwarte, heute ist der Frienstein ein beliebter Klettergipfel.

Hauptattraktion der Sächsischen Schweiz ist der Nationalpark Sächsischen Schweiz. Seine einzigartigen Wald Felsenformation zeichnen diesen Naturraum aus. Aber auch auch die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region ist sehr vielfältig.

Wenn man die Sächsische Schweiz besucht, sollte man sich auch eine Übernachtung unter einem Felsvorsprung, der so genannten Boofe nicht entgehen lassen. Das Freiluft Übernachten hat eine lange Tradition in dieser Region. Urlauber die es etwas komfortabler mögen: Ferienwohnung Sächsische Schweiz

Der Berg Gohrisch ist ein Tafelberg und bietet seinen Besuchern einen umfassenden Blick über die gesamte sächsische Schweiz. Auch die Kaiserkrone ist ein stark abgeschliffener und zerklüfteter Rest eines Tafelbergs.

Stadt Pirna in der Sächsischen Schweiz

14. November 2007

Die Sächsische Schweiz ist ein Teil des Elbsandsteingebirges im deutschen Bundesland Sachsen. Unter den wichtigsten Städten der Region befindet sich die Kreisstadt Pirna. Pirna liegt nördlich in dem Gebiet der Sächsischen Schweiz, und ist auch als “Tor zur Sächsischen Schweiz” bekannt. In Pirna konnte man schon ca. 10.000 v. Chr. von einer menschlichen Besiedlung der germanischen Stämme sprechen. Im 19. Jahrhundert wurde Pirna, durch den Maschinenbau, der Glas-und Zellstoffproduktion zu einer Industriestadt. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begann man in Pirna mit der Entnazifizierung und schon ein Jahr später entschloss man sich alle Betriebe in Volkseigentum umzuwandeln. Zu DDR-Zeit gehörte dann Pirna zu dem Bezirk Dresden und man fing an moderne Plattenbauten zu errichten. Nach 1989 wurde dann die Innenstadt von Pirna neu restauriert und renoviert. Heute erstrahlt sie in einem gemütlichen Flair. Heutzutage sind in Pirna interessante Museen, so wie schöne, einzigartige Bauwerke zu sehen. So ist auch die Innenstadt mit ihrem Marktplatz und einem schönen Brunnen besonders empfehlenswert. Gesprochen wird in Pirna eine besondere Form des sächsischen Dialektes, welchen man das “Südmeißnische” nennt. Unter den bekannten Persönlichkeiten der Stadt Pirna ist der Ablasshändler Johann Tetzel, der auch als Gegenspieler von Luther überall bekannt ist, zu finden.